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TIPP: Die beste Perspektive, um Deine Kinder zu fotografieren

Ich möchte Euch heute gerne ans Herz legen, Euch auf die Knie oder in die Hocke zu begeben, um die besten Fotos von Euren Kindern zu machen. Warum? Hier sind meine 4 Gründe gegen Fotos von schräg oben und für Fotos auf Augenhöhe:

– Der Winkel sorgt für gelungene Proportionen in den Gesichtern Eurer Kinder! Fotografiert Ihr aus Eurer normalen, stehenden Position, also mindestens einen halben Meter oder mehr über Euren Kindern, werden dadurch die Gesichtszüge Eurer Kinder verzerrt – viel Stirn, wenig Mundpartie, großer Kopf, kleiner Körper (besonders stark bei einem Weitwinkelobjektiv). Das sieht meistens viel weniger vorteilhaft aus als ein Foto auf Augenhöhe, in dem die Proportionen eher stimmen. Wenn man Erwachsene, also ungefähr gleich große Personen fotografiert, ist man da automatisch auf Augenhöhe – bei Kindern allerdings nicht, und deswegen ist es so wichtig, darauf zu achten!
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– Wenn Ihr Eure Kameraposition dem Boden annähert, ist es leichter einen verschwommenen Hintergrund zu erzielen. Wie in meinem letzten Fototipp dargestellt, bekommt man unter anderem dann einen schön verschwommenen Hintergrund, wenn der Hintergrund weit weg ist von Eurem Kind. Fotografiert Ihr von schräg oben Euer 1 Meter großes Kind, ist der Hintergrund, in diesem Fall der Boden, maximal 1,50 Meter von Eurem Kind entfernt und unter Umständen nicht verschwommen. Geht Ihr hingegen in die Hocke, ist auf Eurem Foto viel weniger Boden zu sehen, im besten Fall sind erst viele Meter hinter Eurem Kind Bäume oder irgendetwas anderes… die bei dieser großen Entfernung mit hoher Wahrscheinlichkeit schön verschwommen sein werden. Außerdem sieht der Hintergrund häufig interessanter aus, wenn es nicht der (unter Umständen dunkle) Boden ist, sondern z.B. ein weit entfernter Baum, in dem sich das Licht bricht, so wie in meinem rechten Beispielbild.

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– Auf Augenhöhe könnt Ihr eine viel bessere Verbindung zu Euren Kindern aufbauen: Ihr könnt Eure Kinder besser in ein Gespräch verwickeln und Ihnen dabei in die Augen schauen, ohne dass Eure Kinder dafür den Kopf in den Nacken legen müssen. Eure Kinder haben das Gefühl, Eure ungeteilte Aufmerksamkeit zu genießen, denn Eure hockende oder kniende Körperhaltung drückt Interesse an Euren Kindern aus. Meistens erwidern Kinder intuitiv das von Euch demonstrierte Interesse, was sofort für bessere Fotomotive sorgt, verglichen mit der “Ausgangshaltung”, in der Eure Kinder Euch vor Eure Beine oder Eure Hüfte gucken.

– Wenn Ihr Euch auf Augenhöhe mit Euren Kindern begebt, seht Ihr die Welt aus der Sicht Eures Kindes. Und da Ihr die Fotos ja nicht nur für Euch, sondern auch für Eure Kinder macht, ist es doch perfekt, die Welt auch aus Ihrem Blickwinkel festzuhalten, oder?

Aufmerksamkeiten

Probiert es aus! Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und Erfolg!